KKH Bergstrasse
KKH Bergstrasse

Stichwortsuche


 

Kardiologie: Stichworterklärungen von A-Z

Allgemeine neurologische Diagnostik

 

Zur allgemeinen neurologischen Diagnostik bedient sich das Kreiskrankenhaus Bergstraße der gängigen Untersuchungsmethoden. Vorrangig kommen hierbei zum Einsatz:

 

  • EMG | Elektromyographie, eine elektronische Untersuchung von Muskeln und Nerven
  • EEG  | Elektroenzephalographie, eine Messung der Hirnströme
  • aktuelle Bildgebung durch hochmoderne CCT- (craniale Computertomographie) und MRT-Verfahren (Magnetresonanztomographie)
  • Ultraschall

 

nach oben

 

Behandlung bei Schlaganfall

 

Im Kreiskrankenhaus Bergstraße wird derzeit eine hochmoderne Schlaganfallstation | Stroke Unit aufgebaut. Der Aufbau und die Arbeit der Stroke Unit orientieren sich an den strengen Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN).

 

Schon heute bietet das Kreiskrankenhaus Bergstraße bei einem Schlaganfall | Hirnschlag schnelle und umfassende Hilfe in Diagnostik und Therapie. Hierzu ist um einen seit dem Jahr 2008 in der Klinik praktizierenden Neurologen ein Spezialistenteam aufgebaut worden. Neben der schnellen Hilfe ermöglicht die Stroke Unit eine durchgängige Kontrolle des Patienten in den Stunden und Tagen nach dem Notfall, unterstützt wird diese durch eine kontinuierliche Monitorüberwachung.  

Diagnostik und Therapie

Wichtig ist beim Verdacht auf einen Schlaganfall die schnelle Untersuchung des Patienten durch einen Spezialisten, um die Ursache eines möglichen Schlaganfalls zu erkennen und eine gezielte Therapie einzuleiten.

Nur innerhalb der ersten drei Stunden nach einem Schlaganfall ist eine intravenöse Lysetherapie möglich. Dabei wird dem Patienten über eine Vene ein Mittel zur Auflösung des Blutgerinnsels gegeben, das den Schlaganfall ausgelöst hat. Mit der Lysetherapie sollen Folgeschäden am Gehirn verhindert werden.

Über die Versorgung von Schlaganfallpatienten unmittelbar nach dem Notfall hinaus werden im Kreiskrankenhaus Bergstraße gezielte Therapien eingeleitet, um Begleiterscheinungen und Folgen zu minimieren Hierzu zählen vorrangig patientenspezifische Maßnahmen im Bereich der

 

  • Logopädie
  • Physiotherapie
  • Ergotherapie

 

nach oben

Defibrillatoren

 

Seit dem Jahr 2003 wird im Kreiskrankenhaus Bergstraße die ambulante Nachsorge von Patienten mit  Defibrillatoren angeboten, seit 2006 werden in der Kardiologie der Klinik außerdem moderne Ein- und Zweikammersysteme implantiert. Zudem gibt es für den Fall von Problemen einen Bereitschaftsdienst sowie eine enge Zusammenarbeit des Kreiskrankenhauses Bergstraße mit den Hausärzten.

 

Absehbar werden in der Heppenheimer Klinik auch biventrikuläre Herzschrittmacher | Dreikammer-Herzschrittmacher mit Defibrillatoren | CRT-D zum Einsatz gebracht.

 

nach oben

 

Herzkatheter-Untersuchung

 

Das Kreiskrankenhaus Bergstraße bietet als einzige Klinik im Kreis Bergstraße ein Katheterlabor. Hier werden durch Kalkablagerungen oder Cholesterin hervorgerufene Durchblutungsstörungen am Herzen diagnostiziert | Linkskatheter. Zudem wird mit Rechtskatheteruntersuchungen der Druck im Herzen und in der Lunge gemessen. Weiterhin lassen Katheteruntersuchungen ein Vermessen der Herzklappen sowie die Vorbereitung von Patienten auf Herzklappen-Operationen zu.

 

Der Herzkatheter ist eines der wichtigsten Verfahren bei Herzuntersuchungen. Dabei wird dem Patienten ein dünner Schlauch aus der Leistengegend zum Herzen geführt. Hierdurch können Kontrastmittel in die Herzkranzgefäße gegeben werden, sodass beim Röntgen gefährliche Veränderungen erkannt werden.

 

Die Untersuchung wird bei örtlicher Betäubung vorgenommen und ist ambulant möglich.

 

Vielfach kann aufgrund der Untersuchung im Katheterlabor eine Therapie eingeleitet werden. In 95 Prozent der Fälle lässt sich eine Engstelle durch eine Ballondilatation weiten und mit einer Stentimplantation ein neuerliches Verengen verhindert werden. Zum Einsatz kommen die unterschiedlichste Stents, sowohl medikamentenbeschichtet als auch unbeschichtet.

 

Klassische Symptome von Durchblutungsstörungen im Herzbereich sind Brustschmerzen oder Engegefühle in der Brust | Angina Pectoris.

 

Besondere Bedeutung kommt dem Katheterlabor bei Herzinfarkten zu, da dort eine schnelle und präzise Diagnose möglich ist. Patienten mit Verdacht auf einen Infarkt sollten daher schnellstmöglich in eine Klinik mit Katheterlabor gebracht werden.

 

Das Labor am Kreiskrankenhaus Bergstraße ist rund um die Uhr an allen Tagen des Jahres in Bereitschaft und außer mit den Gerätschaften zur Herzuntersuchung sowie für die sich daraus ergebenden Therapien auch mit Geräten zur Kreislaufstabilisierung ausgestattet. Hierzu zählt unter anderem eine intraaortale Ballonpumpe (IABP). Auch ist es in dem Labor möglich, In-Stent Restenosen zu erkennen.

 

Herzschrittmacher

 

Auch im Bereich der Schrittmacher-Therapie ist das Kreiskrankenhaus Bergstraße eine viel gefragte Adresse in der Region. Patienten wird eine rundum Betreuung vor Ort ermöglicht. Von der Diagnose und der daraus gegebenenfalls resultierenden Entscheidung zur Einsetzung eines Herzschrittmachers über das Implantieren des kleinen Gerätes bis hin zu den regelmäßigen ambulanten Kontrollen reicht die medizinische Versorgung in der Klinik.

 

Experten zur medizinischen Versorgung und Nachsorge stehen im Kreiskrankenhaus Bergstraße rund um die Uhr an allen Tagen im Jahr bereit. Die Qualitätskontrolle im Bereich der Schrittmacher-Therapie unterliegt der LQS.

 

Eingesetzt werden im Kreiskrankenhaus Bergstraße hochmoderne Ein- und Zwei-Kammersysteme.

 

Kontrolliert werden Herzschrittmacher von

 

  • Medtronic / Vitatron
  • St. Jude Medical / Siemens-Pacesetter
  • Biotronik
  • Guidant

Die Nachsorge erfolgt alle sechs Monate durch einen Kardiologen.

 

Derzeit ist in der Klinik die Versorgung von Patienten mit so genannten biventrikulären Herzschrittmachern | Dreikammer-Herzschrittmacher | CRT in Vorbereitung. 

 

nach oben

 

 

Herzultraschall | Echokardiographie

 

Von außen oder als Schluckecho

 

Das Herzultraschall | Echokardiographie zählt zu den Routineuntersuchungen in der Kardiologie und wird entweder von außen | nichtinvasiv | noninvasiv über den Brustkorbbereich oder endoskopisch durch die Speiseröhre | Schluckecho | transösophageale Echountersuchung | TEE vorgenommen. Beides ist schmerzfrei, beim Schluckecho wird eine örtliche Betäubung des Rachens vorgenommen.

 

Mit der Echountersuchung werden Störungen der Bewegung der Herzwand und damit mögliche koronare Herzerkrankungen diagnostiziert sowie die Funktion der linken wie der rechten Herzkammer und der Herzklappen, den Ventilen zwischen dem Vorhof und den Herzkammern, kontrolliert. Zudem hilft das Schluckecho bei der Diagnose von Herztumoren, Herzrhythmusstörungen und im Zuge der Schlaganfalldiagnostik bei der Feststellung von Thromben | Blutklumpen | Blutklümpchen.

 

Die Untersuchungen können ambulant vorgenommen werden. Es handelt sich um etablierte unkomplizierte Verfahren. Für den Patienten ist keine Vorbereitung notwendig, es gibt keine Strahlenbelastung, und es müssen keine Kontrastmittel dem Körper zugeführt werden. Beim Schluckecho müssen Patienten morgens nüchtern zur Untersuchung kommen und sollten sich abends abholen lassen, sie dürfen nicht alleine mit dem Auto fahren.

 

Die moderne Medizin bedient sich des Herzultraschalls bei Koronarkrankheiten oder der Herzmuskelschwäche | Herzinsuffizienz sowie bei einem Herzbeutelerguss.

 

Im Kreiskrankenhaus stehen zu den Untersuchungen zwei moderne Geräte zur Verfügung: eines im Echolabor, ein zweites wird mobil in der Notaufnahme und auf der Intensivstation sowie bei interdisziplinären Anforderungen, beispielsweise durch die Chirurgie, eingesetzt. Neue hochauflösende Technologien ermöglichen eine hervorragende Bildgebung und damit eine äußerst präzise Diagnostik, die differenzierte Therapien zulässt.

nach oben

 

 

Langzeit-EKG | Langzeit Elektrokardiogramm

 

Das Langzeit-EKG ist eine  24-Stunden-Untersuchung zum Nachweis von Herzrhythmusstörungen. Die hierdurch zu erzielenden Ergebnisse helfen bei der Entscheidung, ob Patienten mit Medikamenten behandelt werden sollten oder ob ein Herzschrittmacher oder Defibrillator eingesetzt werden sollte.

nach oben

 

 

Langzeit-Blutdruckmessung | ABDM

 

Die Langzeit-Blutdruckmessung erstreckt sich über 24 Stunden. Dabei wird der Blutdruck in Intervallen gemessen. Die Auswertung zeigt, ob bei Auffälligkeiten eine medikamentöse Behandlung oder andere Therapien notwendig sind. 

nach oben

 

 

Erweiterte Lungenfunktionsdiagnostik | Bodyplethysmographie

 

Die erweiterte Lungenfunktionsdiagnostik gibt präzise Informationen über Lungenerkrankungen. So lassen sich beispielsweise Befunde über eine obstruktive Bronchitis, ein Asthma bronchiale oder eine Lungenfibrose treffen.

nach oben

 

 

Stressecho

 

Beim so genannten Stressecho erfolgt die Diagnose in einer Belastungssituation. Mit der Untersuchung können Durchblutungsstörungen des Herzens nachgewiesen werden, dabei findet sich auch eine Antwort auf die Frage, ob gegebenenfalls nachfolgend eine Herzkatheteruntersuchung notwendig wird.

 

Beim Stressecho wird entweder durch Bewegung des Patienten auf einem Ergometer eine körperliche Belastungssituation erzeugt oder - bei Patienten, bei denen dies nicht möglich ist –  ein medikamenteninduzierter Stressmoment aufgebaut. Bei letztbenanntem Verfahren kommen Medikamente | Dobutamin, Atropin mit kurzer Wirkdauer und geringen Nebenwirkungen zum Einsatz. Auch diese Untersuchungen des Herzens können ambulant erfolgen, die Patienten müssen nüchtern sein.  

 

nach oben

 

 

Ultraschall der hirnversorgenden Arterien | Halsschlagadern | Carotis-Duplex

 

Das Ultraschall der hirnversorgenden Arterien ist wie die meisten anderen Ultraschalluntersuchungen ein schmerzfreies äußerliches Diagnoseverfahren. Es dienst der Feststellung von Ablagerungen | Plaques sowie Einengungen | Stenosen in Arterien. Dabei hat es auch in der Schlaganfall-Diagnostik besondere Bedeutung.

 

nach oben

 

 

Ultraschall der Beinvenen

 

Die Möglichkeit der Ultraschalluntersuchung wird bei der Suche nach einer Antwort auf die Frage nach einer tiefen Beinvenenthrombose genutzt.

 

nach oben

 

 

Stichwortsuche:

 

 

Allgemeine neurologische Diagnostik

 

Behandlung bei Schlaganfall

 

Defibrillatoren

 

Herzkatheter-Untersuchung

 

Herzschrittmacher

 

Herzultraschall | Echokardiographie

 

Langzeit-EKG | Langzeit Elektrokardiogramm

 

Langzeit-Blutdruckmessung | ABDM

 

Erweiterte Lungenfunktionsdiagnostik | Bodyplethysmographie

 

Stressecho

 

Ultraschall der hirnversorgenden Arterien | Halsschlagadern | Carotis-Duplex

 

Ultraschall der Beinvenen

                                            

   

 ClarCert

  Seite drucken

 

 Startseite | Kontakt | Anfahrt | Sitemap | Impressum


Kreiskrankenhaus Bergstraße GmbH - eine Einrichtung des Universitätsklinikums Heidelberg | Viernheimer Str. 2 | 64646 Heppenheim | Telefon 06252-701-0 | Fax 06252-701-347 | Mail: info@kkh-bergstrasse.de