KKH Bergstrasse
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Kardiologie: Innere Medizin II

Chefarzt PD Dr. med. Wolfgang Auch-Schwelk
Tel.: 06252 / 701 - 210
Fax : 06252 / 701 - 343
innere2@kkh-bergstrasse.de
66 Betten 
DGK Zertifikat 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Film zur Kardiologie

Informationsforum für internistische Assistenzärzt/innen

 

In der Abteilung für Innere Medizin II werden neben der Behandlung sämtlicher innerer Erkrankungen vor allem spezielle Leistungen bei Herz-Kreislauferkrankungen und Erkrankungen der Atemwege angeboten. Patientinnen und Patienten mit kritischen Erkrankungen können zudem auf der interdisziplinären Intensivstation behandelt werden.

 

Die Abteilung hat sich überregional als angesehenes Zentrum zur umfassenden Behandlung von Herzerkrankungen etabliert. Rund um die Uhr ist somit auch bei Herzinfarkten wie bei akuten und chronischen Herzrhythmusstörungen die Versorgung gesichert, Herzkatheter-Untersuchungen können im Akutfall zu jeder Tages- und Nachtzeit vorgenommen werden. Zur Betreuung von kardiologischen und pulmologischen Notfällen steht ein  Expertenteam bereit, dem vier spezialisierte Oberärzte angehören.

 

Gleiches gilt für den neurologischen Bereich, der ebenfalls Intensivtherapien ermöglicht und eine notfallgerechte Schlaganfallbehandlung sowie die anschließende medizinische Betreuung sichert. Zudem ist eine stationäre Diagnostik bei allen anderen neurologischen Erkrankungen, zum Beispiel entzündlichen Nervenerkrankungen aber auch bei Bewegungsstörungen wie der Parkinsonkrankheit. möglich.  

 

Behandlungsschwerpunkte

Kardiologie, Pulmologie, Schlaganfallstation / Stroke Unit - Neurologie » mehr

  • sämtliche diagnostischen Maßnahmen der modernen Kardiologie, EKG, Belastungs-EKG, Langzeit-EKG, Langzeit-Blutdruckmessungen
  • transthorakale und transösophageale Echokardiographie,Stress-Echo
  • Doppler-/ Duplexsonographie der hirnversorgenden Gefäße und der peripheren großen Gefäße,
  • Herzschrittmacher-Implantation  und Überwachung
  • implantierbare Defibrillatoren
  • spezielle Lungenfunktionsprüfungen einschließlich Diffusionskapazität
  • diagnostische Herzkatheter: Rechts- und Linksherzkatheter, Koronarangiographie
  • interventionelle Herzkatheter: Ballondilatation (PTCA), Einbringung von Gefäßstützen (Stents), Perikardpunktionen
  • mechanische Kreislaufunterstützung durch intraaortale Ballongegenpulsation
  • Elektromyographie (EMG), Elektroneurographie, evozierte Potenziale
  • Elektroencephalographie (EEG) 

 

Herzkatheter-Untersuchung 

Das Kreiskrankenhaus Bergstraße bietet als einzige Klinik im Kreis Bergstraße ein Katheterlabor. Hier werden durch Kalk- und Cholesterinablagerungen hervorgerufene Durchblutungsstörungen der Herzkranzarterien (Koronarien) diagnostiziert (Linksherzkatheter). Zudem wird mit Rechtsherzkatheteruntersuchungen z. B. das Herzzeitvolumen und der Druck in der Lungenarterie gemessen. Weiterhin lassen Katheteruntersuchungen ein Vermessen der Herzklappen sowie die Vorbereitung von Patienten auf Herzklappen-Operationen zu.

 

Der Herzkatheter ist eines der wichtigsten Verfahren in der Kardiologie. Dabei wird dem Patienten ein dünner Schlauch über die Leistenarterie zum Herzen geführt. Hierdurch kann Kontrastmittel in die Herzkranzgefäße injiziert werden, sodass dann beim Röntgen gefährliche Veränderungen erkannt werden.

 

Die Untersuchung wird bei örtlicher Betäubung vorgenommen und ist ambulant möglich.

 

Vielfach kann aufgrund der Untersuchung im Katheterlabor direkt eine Therapie eingeleitet werden. In 95 Prozent der Fälle lässt sich eine hochgradige Engstelle durch eine Ballondilatation weiten und mit einer Stentimplantation das Risiko einer neuerlichen Verengung reduziert werden. Zum Einsatz kommen die unterschiedlichsten Stents der neuesten Generation, sowohl medikamentenbeschichtet als auch unbeschichtet.

 

Klassische Symptome von Durchblutungsstörungen im Herzbereich sind Brustschmerzen oder Engegefühle in der Brust (Angina pectoris).

 

Kardiologie

 

Besondere Bedeutung kommt dem Katheterlabor bei Herzinfarkten zu, da dort eine schnelle und präzise Diagnose möglich und lebensnotwendig ist. Patienten mit Verdacht auf einen Infarkt sollten daher schnellstmöglich in eine Klinik mit Katheterlabor gebracht werden (Rettung von Herzmuskelgewebe). Deshalb besteht auch eine enge Zusammenarbeit mit den Notärzten der Region.

 

Das Herzkatheterlabor im Kreiskrankenhaus Bergstraße ist rund um die Uhr an allen Tagen des Jahres in Bereitschaft. Es ist auch mit Geräten zur Kreislaufstabilisierung ausgestattet. Hierzu zählt unter anderem eine intraaortale Ballonpumpe (IABP). Die entsprechende Weiterbehandlung erfolgt ggf. auf der modernen Intensivstation unseres Hauses mit 24 Stunden-Überwachung.

 

Herzultraschall (Echokardiographie)

Von außen oder als Schluckecho

 

Der Herzultraschall zählt zu den Routineuntersuchungen in der Kardiologie und wird entweder von außen (nichtinvasiv) über den Brustkorbbereich oder endoskopisch durch die Speiseröhre (Schluckecho, transösophageale Echountersuchung, TEE) vorgenommen. Beides ist schmerzfrei, beim Schluckecho wird eine örtliche Betäubung des Rachens vorgenommen und ggf. eine kurz wirksame Beruhigungsspritze gegeben.

 

Mit der Echountersuchung werden Störungen der Bewegung der Herzwand und damit mögliche koronare Herzerkrankungen diagnostiziert sowie die Funktion der linken wie der rechten Herzkammer (Frage einer Herzschwäche) und der Herzklappen, den Ventilen zwischen dem Vorhof und den Herzkammern, kontrolliert. Auch entzündliche Veränderungen, z. B. ein Herzbeutelerguss, werden untersucht. Zudem hilft das Schluckecho bei der Diagnose von Herztumoren, bestimmten Herzklappenfehlern und im Zuge der Schlaganfalldiagnostik bei der Feststellung von Thromben (Blutgerinnseln)|.

 

Es handelt sich um etablierte unkomplizierte Verfahren. Für den Patienten ist keine Vorbereitung notwendig, es gibt keine Strahlenbelastung, und es müssen keine Röntgen-Kontrastmittel dem Körper zugeführt werden. Beim Schluckecho müssen die Patienten nüchtern sein.

 

Im Kreiskrankenhaus stehen zu diesen Untersuchungen zwei moderne Geräte zur Verfügung: eines im Echolabor, ein zweites wird mobil in der Notaufnahme und auf der Intensivstation sowie bei interdisziplinären Anforderungen, beispielsweise durch die Chirurgie, eingesetzt. Neue hochauflösende Technologien ermöglichen eine hervorragende Bildgebung und damit eine äußerst präzise Diagnostik, die differenzierte Therapien zulässt.

 

Kardiologie

 

Stressecho

Beim so genannten Stressecho erfolgt die Diagnose in einer Belastungssituation. Mit der Untersuchung können Durchblutungsstörungen des Herzens nachgewiesen werden, dabei findet sich auch eine Antwort auf die Frage, ob gegebenenfalls nachfolgend eine Herzkatheteruntersuchung notwendig wird.

 

Beim Stressecho wird entweder durch Bewegung des Patienten auf einem Ergometer eine körperliche Belastungssituation erzeugt oder - bei Patienten, bei denen dies nicht möglich ist –  ein medikamenteninduzierter Stress aufgebaut. Bei letztbenanntem Verfahren kommen Medikamente (Dobutamin, Atropin) mit kurzer Wirkdauer und geringen Nebenwirkungen zum Einsatz.

 

Ultraschall der Beinvenen 

Die Möglichkeit dieser Ultraschalluntersuchung (Duplexverfahren) wird bei der Frage nach einer tiefen Beinvenenthrombose genutzt.

 

Elektrokardiogramm (EKG)

Dieser Routineuntersuchung wird bei jedem Patienten schon in der Aufnahmesituation durchgeführt, um einen Herzinfarkt oder eventuelle Herzrhythmusstörungen nachzuweisen.

 

Kardiologie

 

Belastungs-EKG (Ergometrie)

Die Ergometrie ist eine EKG-Ableitung unter zunehmender körperlicher Belastung. Mit dieser Untersuchung lassen sich u.U. bestimmte Veränderungen nachweisen, die in Ruhe nicht auftreten.

 

Kardiologie

 

Langzeit-EKG

Das Langzeit-EKG ist eine  24-Stunden-Untersuchung zum Nachweis von Herzrhythmusstörungen. Die hierdurch zu erzielenden Ergebnisse helfen bei der Entscheidung, ob Patienten mit Medikamenten behandelt werden sollten oder ob ein Herzschrittmacher oder Defibrillator eingesetzt werden sollte.

 

Langzeit-Blutdruckmessung (ABDM)

Die Langzeit-Blutdruckmessung erstreckt sich ebenfalls über 24 Stunden. Dabei wird der Blutdruck in Intervallen gemessen. Die Auswertung zeigt, ob bei Auffälligkeiten eine medikamentöse Bluthochdruck-Behandlung oder eine Therapieanpassung notwendig sind. 

 

Erweiterte Lungenfunktionsdiagnostik (Bodyplethysmographie)

Die erweiterte Lungenfunktionsdiagnostik gibt präzise Informationen über Lungenerkrankungen. So lassen sich beispielsweise Befunde über eine obstruktive Bronchitis, ein Asthma bronchiale oder eine Lungenfibrose treffen.

 

Herzschrittmacher

Auch im Bereich der Schrittmacher-Therapie ist das Kreiskrankenhaus Bergstraße seit Jahren eine viel gefragte Adresse in der Region. Patienten wird eine rundum Betreuung vor Ort ermöglicht. Von der Diagnose und der daraus gegebenenfalls resultierenden Entscheidung zur Einsetzung eines Herzschrittmachers über das Implantieren des kleinen Gerätes bis hin zu den regelmäßigen ambulanten Kontrollen reicht die medizinische Versorgung in der Klinik.

 

Experten zur medizinischen Versorgung und Nachsorge stehen im Kreiskrankenhaus Bergstraße rund um die Uhr an allen Tagen im Jahr bereit. Die Qualitätskontrolle im Bereich der Schrittmacher-Therapie unterliegt der BQS.

 

Eingesetzt werden im Kreiskrankenhaus Bergstraße hochmoderne Ein- und Zwei-Kammersysteme.

 

Kontrolliert werden Herzschrittmacher von

 

- Medtronic / Vitatron

- St. Jude Medical / Siemens-Pacesetter

- Biotronik

- Guidant

 

Die Nachsorge erfolgt in der Regel alle sechs Monate durch einen Kardiologen.

 

Derzeit ist in der Klinik die Versorgung von Patienten mit so genannten biventrikulären Herzschrittmachern (Dreikammer-Herzschrittmacher, CRT) in Vorbereitung.

 

Defibrillatoren

Seit dem Jahr 2003 wird im Kreiskrankenhaus Bergstraße die ambulante Nachsorge von Patienten mit  Defibrillatoren (AICD) angeboten, seit 2006 werden in der Kardiologie der Klinik außerdem moderne Ein- und Zweikammersysteme selbst implantiert. Zudem gibt es für den Fall von Problemen einen Bereitschaftsdienst sowie eine enge Zusammenarbeit des Kreiskrankenhauses Bergstraße mit den Hausärzten.

 

Absehbar werden in der Heppenheimer Klinik auch biventrikuläre Herzschrittmacher (Dreikammer-Herzschrittmacher) mit Defibrillatoren (CRT-D) zum Einsatz gebracht.

 

 

Auch-Schwelk

Chefarzt

PD Dr. med. Wolfgang Auch-Schwelk

 

Dr. Schnebelt

Leitender Oberarzt

Dr. med. Thomas Schnebelt



Pfaff
Funktionsoberärztin
Dr. med. Sarina Pfaff-Jöst

Andel

Oberarzt

Robert Andel


Dr. Hangarter
Oberärztin
Dorith Hangarter

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Oberärztin
Dr. med. Elisabeth Jünger

Dr. Kester

Oberarzt

Dr. med. Manfred Kester

 

Dr. Langer

Oberarzt

Dr. med. Christian Langer

   Millan

Oberärztin

Margit Millàn


Rodenbach
Oberarzt
Dr. med. Michael Rodenbach




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