KKH Bergstrasse
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Information zur Patientenverfügung

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Patientinnen und Patienten,

liebe Mitarbeitende!

 

 

Viele Menschen denken bei einem Krankenhausaufenthalt darüber nach, ob sie bei einer schweren Erkrankung oder Behinderung, bei der keine Hoffnung auf ernsthafte Besserung besteht, bewusst auf bestimmte Behandlungsmöglichkeiten wie zum Beispiel Wiederbelebungsmaßnahmen verzichten wollen. Ihren Ärzten im Krankenhaus ist es ein großes Anliegen, Ihren Willen und Ihre Vorstellungen in schwierigen Situationen zu kennen und bei der Behandlung berücksichtigen zu können. Deshalb sollte jeder, der solche Einschränkungen in der Behandlung wünscht, dies möglichst genau in schriftlicher Form festhalten.

Der Gesetzgeber unterstützt seit 2009 die Selbstbestimmung des Patienten, indem er die Verbindlichkeit schriftlicher Patientenverfügungen gestärkt hat. Gleichzeitig wurde auch die Rolle des Vorsorgebevollmächtigten unterstrichen. Dieser Bevollmächtigte soll die Umsetzung des vorher geäußerten Patientenwillens im Dialog mit den behandelnden Ärzten erwirken. Für behandelnde Ärzte wie auch für Bevollmächtigte ist eine große Hilfe, wenn Ihr Wille bezüglich möglicher Behandlungssituationen und –entscheidungen schriftlich festgehalten ist und nicht allein aus mündlichen Äußerungen erschlossen werden muss.

Als Ihr Partner in der Gesundheitssorge möchten wir in diesen Fragen behilflich sein, indem wir Ihnen Ausdrucke der vom Bayrischen Staatsministerium für Justiz und Verbraucherschutz herausgegebenen Formulare der Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung an die Hand zu geben, damit Sie für sich und Ihre Angehörigen eine angemessene Vorsorge für den Ernstfall treffen können.

Eine ausführliche Broschüre zu diesem Thema finden Sie auf der Internetseite des Ministeriums unter www.justiz.bayern.de oder im Buchhandel (Beckverlag München, 2009, Bestellnummer 33092, 3,90 €).

Formular zur Vorsorge für Krankheit, Unfall und Alter.

Wenn Sie eine persönliche Beratung wünschen, können Sie sich an unser Ethikkomitee oder die evangelische und katholische Krankenhausseelsorge wenden. Sie erreichen sie über unsere Zentrale (Tel. 701-0).

Wir freuen uns, wenn wir Sie mit diesen Formularen bei der eigenen Vorsorge unterstützen können – in der Hoffnung, dass selbige nie zur Anwendung kommen müssen.

 

Mit allen guten Wünschen für Sie

Dr. med. U. Hurst

Chefärztin Gynäkologie und Geburtshilfe

CÄ Fr. Dr. Hurst

Dr. med. U. Hurst

Chefärztin Gynäkologie und Geburtshilfe

                                            

   

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